Suse Linux – Nutzt das noch jemand?

Written by Joern

Topics: Linux, Suse

Ich meine freiwillig? Mir kam letztens der Gedanke, aber erinnert daran hat mich Stefan. Meine letzte Version, die ich gesehen habe, war 10.0 danach war mein Intresse erloschen. Komplett unsexy, so wie Novell halt.

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  1. Andreas Says:

    Nein und ja ;-) Nutzen nicht, aber unsexy auf jeden Fall!

  2. BlackRocket Says:

    Ja ich nutze SuSI, aber erst wieder seit Version 10.2

  3. Joern Says:

    Erzählt doch mal was euch daran gefällt und was nicht!

  4. Holger Says:

    Auf dem Server -> no way. Nie wieder!!! Ich kann mich erinnern, dass während eines Kernel-Updates (ich glaube es war bei 8.2) die Treiberunterstützung für einen Promise-Controller rausflog, was den Server beim Reboot in eine K-Panic stürzte. Und das Ding wurde normal als Securitypatch verteilt. Bei uns in der Firma überschreibt jedes SLES-Update ohne Warnung und/oder Backups zu machen, die Tomcat-Config. Aber QS scheint bei denen ein Fremdwort zu sein – haben sie wahrscheinlich von M$ geerbt…

  5. Hoelli Says:

    Ja, ich nutze die openSuSE.
    Wenn man im Serverbereich an SLES gebunden ist, ist das auch naheliegend.

  6. Michael Says:

    SuSE 7.2 mit irgendwann mal aktualisiertem Kernel (2.4.19).
    Komm vorbei, wenn Du’s nicht glaubst. ;-)

  7. Majo Says:

    Die letzte SuSE, die ich freiwillig eingesetzt habe, war ne 8.2. Die lief bis 2005 (glaube ich…). Mit der 9.x war ich überhaupt nicht zufrieden. Was mich damals konkret alles gestört hatte, kann ich gar nicht mehr sagen. Aber einer der Hauptgründe für einen Wechsel zu Debian war, dass yast bzw. SuSEconfig permanent meine von Hand geschriebenen Konfigurationen übergebügelt hat.

    Seitdem mache ich nen Bogen um SuSE.

    Für nen Kunden habe ich vor ein paar Tagen openSUSE 10.3 installiert. Dabei störte mich, dass in der fstab die Devices über /dev/disks/by-id… eingebunden waren. Alles Links auf die entsprechenden Device-Namen. Der Sinn des ganzen blieb mir bisher verborgen…

  8. fwolf Says:

    freiwillig als Desktop-OS: die 9.3. Serverseitig: nach möglichkeit gar nicht – YaST sucks!

    Ein Freund von mir nutzt die HeulSuSE allerdings tatsächlich aus freien Stücken, trotz aller Scherereien mit dem versifften Package-System *schauder*

    … da lob ich mir mein GNU/Debian und Derivate (apt-get uber alles!).

    cu, w0lf.

  9. Stefan Waidele Says:

    @Joern: Wie fwolf habe ich hauptsächlich wegen apt-get schon eine ganze Weile zu Debian tendiert. Mit Ubuntu kam dann eine Distro vorbei, die (wie Suse) den ganzen Schnickschnack mitbrachte. Als dann der Novell-MS-Deal kam, war ich schon fast auf allen Computern bei Ubuntu.

    In meinem Beitrag ging es aber nicht um Suse-Bashing, sondern darum, dass die Reaktionen auf Ubuntu-Releases heute so ausfallen wie sie das bei Suse 7.x bis 9.x taten.

    Die Ausrichtung auf Desktop-User schadet offensichtlich dem Ansehen in der Linux-Community. Zumindest in Teiler derselben :)

  10. martin Says:

    $KUNDE hat mir diverse Server mit SLES9 und SLES10 vor die Nase gesetzt. Die laufen absolut rund und verhalten sich immer kooperativ. Kein Grund zur Klage.

  11. Marcus Says:

    Ich bin mit SuSE 10.3 unterwegs. War vorinstalliert und da ich eh nicht mehr brauchte als Subversion und PostgreSQL hab ich das raufgeknallt und bin nun zufrieden. Das ist aber glaube ich kein spezieller verdienst von SuSE ^^

  12. Sil53r Surf3r Says:

    Selbst nutze ich es seit der letzten 7er nicht mehr, soweit ich mich erinnere. Serverseitig laufen wegen lizensierter Software auf einigen Maschinen SLES 9 und 10 in Minimalinstallation, dort auch ohne größere Probleme.
    Wir hatten wegen ständigem Ärger mit SuSE noch vor SLES 8 auf Debian umgeschwenkt. Weil letzteres wesentlich weniger Streß verursachte, ist es dabei geblieben. Derzeit fliegt auch der NDS raus, danach sind wir Novell los.

  13. gnokii Says:

    Ja, aber nicht freiwillig. Chef will von seiner geliebten SUSE nicht los, was unsere Desktopsysteme betrifft dürfen wir das eigentlich selbst entscheiden. Da läuft bei mir noch eine SUSE 10.0 gegenüber der 9.3 ist die schon Scheisse. Der Speicherhunger des Systemes ist unglaublich, allein das Öffnen von YaST zwingt mich zum Kaffee holen und rauchen gehen…. naja es gäbe ja die Möglichkeit apt zu installieren :D aber wozu, steht doch links daneben mein Laptop und da läuft was vernünftiges drauf..

  14. Joern Says:

    Oha, sind ja doch mehr als gedacht.

    @Michael: Bis die Hardware aufgibt :)

    @Stefan: Für das Bashing bin ich zuständig ;)

  15. Torsten Says:

    10.3 läuft hier ganz freiwillig, sie ist deutlich schneller als Vor-Versionen und hat in der Praxis erheblich weniger Probleme als (K)Ubuntu, dazu kommen besser gepflegte Repositories und Treiber-Unterstützung. Seit 10.3 nutze ich auch wieder Yast als Paket-Manager, vorher hatte ich apt-get und smart verwendet.

    Nervend finde ich nur den Beagle, den ich wohl demnächst wieder rauswerfe.

  16. Torsten Says:

    Ach ja: gemeint ist der Desktop-Einsatz.

  17. Der Adminblogger Says:

    OpenSuSE 10.3 auf dem Desktop in der Firma – und weil zufrieden auch auf dem privaten Desktop und Laptop.

    Auf Servern nie und nimmer …

  18. Stefan Says:

    suse nutzte ich sporadisch bis zur 9.3er serie. weil ich nebenher noch gentoo laufen hatte, ging mir rpm und yast gehörig auf die nerven. irgendwann hab ichs einfach gelöscht. und weil gentoo einfach nur sinnlos rechenpower verschleudert bin ich irgendwann bei apt und debian/ubuntu gelandet.

    seit ubuntu 4.10 bin ich zu frieden. zwar mal paar andere distris probiert und zwischendurch mal bei sabayon (wirklich genial, aber es hakt eindeutig am versuch portage und statische pakete zu verbinden) gelandet. letztendlich häng ich aber seit 3,5 jahren bei ubuntu.

    ach ja, jeder der mal suse auf nem server ertragen durfte, wird es hassen. ;) spätestens nach dem yast die configs zerschossen hat :D

  19. Olaf Says:

    Ja, ich benutze SuSE – auf Desktop und Server. Und sogar gern. Die Zeiten, in denen Yast handgestrickte Config-Dateien zerlegte, sind dank Checksummen laengst vorbei. Zumindest fuer mich hat Ubuntu schon laengst das alte SuSE-Image uebernommen.

  20. kero Says:

    Bis 7.2 habe ich das auch privat genutzt. Dann kam Debian in mein Leben. SLES muss beruflich 9 und 10er Version benutzt werden. Eine Pro und Kontra Liste spare ich mir mal, objektiv betrachtet ist Debian halt einfach besser, aber das ist ja bekannt ;-).

  21. fa Says:

    Privat hab ich SuSE 6 genutzt, SuSE 7 probiert und nichet gemocht, seitdem Debian und Ubuntu. Berufsbedingt kam mir schon die eine oder andere OpenSuSE 10.x unter die Finger. Solang da apt drauf ist, hab ich nichts auszusetzen, und besonders so manche OpenSuSE-Repositories sind recht praktisch. Also neuerdings wieder versöhnt :)

  22. Olaf Says:

    Das Linux-Magazin enthielt in Ausgabe 2008/02 uebrigens einen Praxistest von Apt vs. Yast: http://www.linux-magazin.de/heft_abo/ausgaben/2008/02/praxistest

    Wollte ich mal erwaehnt haben, weil Yast ja daurnd schlecht gemacht wird ;)

  23. Jan Says:

    Seit vor ca. einem (?) Jahr mein Server mit SuSE 9.3 bei einem Kernelupdate komplett ins Gras gebissen hat nutze ich nur noch Debian. Momentan noch Sarge weil mir ein dist-upgrade zu riskant ist auf nem Produktivsystem, aber noch gibts ja Sicherheitsupdates :)

    Privat muss ich mich leider zu Windows outen. Ich bin Gewohnheitstier und mich jetzt mit meinen ganzen Tools und KB-Shortcuts auf Gnome oder KDE umzustellen ist mir ehrlich gesagt zu aufwändig :)

  24. Joern Says:

    @jan: Das es für Sarge seit dem 31.3. keine Sicherheits-Updates mehr gibt ist an Dir vorbeigegangen?

  25. Jan Says:

    Öhm anscheinend Oo danke für den Hinweis.
    Dran ändern kann ich allerdings vorerst nix. Allerdings gibts bald eh nen neuen Server.

  26. Otmanix Says:

    Wenn man Support für eine produktive Umgebung benötigt bleibt wohl außer SLES und Redhat kaum eine Wahl – der Großteil der kommerziellen Applikationshersteller (SAO, Oracle, IBM, Sun, FSC, …) setzt auf diese Distributionen. Als Arbeitsplatzrechner im Büro bin ich mit OpenSUSE 10.3 und XP in VMware Workstation recht zufrieden.

  27. Gerhard Siegwart Says:

    Privat und freiwillig SuSE 9.1 mit aktuellem Kernel, habe keine Probleme, alles, was ich brauche, funzt. Der alte Dell mit seinen 400 MHz und 256 MB Ram arbeitet damit recht zügig.
    Auf den Webservern Debian Etch

  28. syck Says:

    wir haben schön geschaut, als wir auf nem server suse 10.0 installiert haben, der novell-deal kam und dann sich einzelne pakete weder aus opensuse installieren liessen (weil nicht 100% kompatibel), noch ein update von suse/novell möglich war. seither nur debian.

  29. jannis Says:

    Nachdem ich mir eine weile angehört habe, dass RPMs unter SuSE anscheinend nicht zum installieren da sind, bin ich auf ubuntu umgestiegen und glücklich damit^^

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