Bedienungsanleitungen lesen nicht viele Leute. Sollten meiner Meinung nach aber viel mehr tun, denn dann könnte man schöne Dinge lesen, wie folgendes Beispiel aus der Anleitung eines Sun StorageTek 2530 Arrays zeigt:
Sharp Edges and Corners on Array
Bugs 6540408, 6538961, 6538960 – Watch out for sharp corners and edges on:
* The Controller Module (corners)
* Power Modules (corners)
* Tray edges (chassis ears edges)
Workaround – Handle the array carefully to avoid the sharp corners and edges.
Gefährlich sage ich da nur! Gefährlich!
Continue reading...20 April 2009
Oracle kauft also Sun. Euphorie kommt bei mir deswegen nicht auf. Ich denke Oracle vertritt zuallererst handfeste eigene Intressen. Man stelle sich vor IBM hätte zugeschlagen. Oracle wäre in eine größere Abhängigkeit geraten als es ihnen lieb sein könnte. Java in der Hand eines, in vielen Bereichen, direkten Konkurrenten und auch beim Big Iron für all die eigene Software wäre es an Auswahl eng geworden.
Aus dieser Sicht macht es auch Sinn, das sich Oracle für Hardware intressiert. Ob es allerdings in der heutigen Breite sein wird, wage ich zu bezweifeln. Total falsch am Platz finde ich Allmachts-Fantasien wonach Oracle Linux zu gunsten von Solaris fallen lassen würde. Oracle hat viel Geld in Linux investiert und es hat sich ausgezahlt, ob Solaris das auch kann wird sich zeigen müssen. Auch ob Oracle Hardware verkaufen kann, Sun konnte es zuletzt nicht so wirklich.
Und MySQL? Nun, ich denke da hat man eine bald leere Firma und einen Markennamen gekauft. Für die Software Mysql wäre es, aus meiner Sicht, das Beste sie zu forken und z.B. unter den Dach der Apache Foundation weiterzuführen.
Continue reading...14 April 2009
Heute hat Sun ein paar neue Server vorgestellt, wie zum Beispiel den X2270. Ich hätte mich ja über etwas ganz einfaches gefreut: einen Hardware Raid-Controller, wie z.B. einen LSI-1064, welche auch in den X4100/X4200 verbaut sind. Schaut man in das Server Architecture White Paper findet man tolle Dinge über interne SSDs, energiesparende CPUs und dann leider das:
Using the four internal hot-swappable drive bays, the Sun Fire X2270 server can support up to a maximum of 4 TB. The RAID controller embedded inside the Intel I/O Controller Hub supports RAID 0, 1, 5, or 10 on Windows Server 2003 and Windows Server 2008 operating environments and requires Intel Matrix Storage Technology, available at: http://www.intel.com/design/chipsets/matrixstorage_sb.html.
Tjo, Intel Matrix Storage aka Fakeraid aka dmraid. ’nuff said.
Continue reading...10 August 2008
Die Erklärung der CMT-Technologie anhand des Kochens habe ich schon auf der Cebit gehört und sie war auch einfacher gehalten und imho treffender, aber hey Humor haben sie trotzdem:
Continue reading...7 Juli 2008
Jörg kann sich ja immer wunderbar über, aus seiner Sicht, ungerechtfertiger Kritik an Dingen auf denen Sun steht aufregen. Im Moment hat er es mit Kai Siering und seiner Sicht auf Suns CMT Technologie.
Mir ist das ehrlich gesagt vollkommen egal, was für Technik da drin steckt und wie alt die evtl. sein mag, entscheidend ist doch was dabei rumkommt. Klar, die CMT-Prozessoren mögen mit 1,2Ghz und 1,6 Ghz auf den ersten Blick etwas lahm erscheinen, aber die schiere Masse kann das mehr als wett machen. Es ist schon beeindruckend wenn ein System 64 oder 96 CPUs meldet, noch viel beeindruckender ist es so ein System bei der Arbeit zu sehen. Wichtig ist dabei die richtige Anwendung. Was nützt mir ein Dual-Quadcore System, wo sich die 3 Ghz CPUs langweilen, weil hauptsächlich Daten durch das Internet geschoben werden – ein Scenario das heutzutage nicht unüblich ist. Die CPU macht die Sache nicht schneller. Applikationen wie SpamAssassin oder Diablo haben fast keinerlei Nutzen von solchen GHZ-Monstern, sie brauchen viele Prozessoren fast egal wie schnell, nicht wenige schnelle. Hier liegt die große Chance und Nutzen der CMT Maschinen.
Leider gibt heutzutage noch immer viel zu viel Software die nur auf Single-Cores vernünftig läuft, ein Problem das sich aber hoffentlich in den nächsten Jahren legen wird. Bis dahin werden vielleicht auch Intel und AMD nachgezogen haben und wird es etwas ganz normales sein.
Achja, den Stromverbrauch hätte ich fast vergessen. Der liegt (als grober Daumenwert) bei 3:1, also drei Intel-Maschinen gegen eine CMT. Bleibt ein Wermuts-Tropfen: die Dinger spielen preislich nicht in der i386-Liga. Ob sie sich rechnen liegt an der Applikation, dem Workload und den dabei verbrauchten Strom – und hier schließt sich der Kreis. Da muss jeder selbst nachrechnen. Man muss sich also eine Meinung bilden oder einfach weiter mit seinen Weltbild leben.
Continue reading...28 März 2008
Neuere Sun Server verfügen vielfach über das ILOM. Das ist ein Service-Prozessor, der unabhängig vom Betriebssystem auf dem Server läuft und folgende Features bietet:
Eigentlich ein tolle Sache, besonders das Java-basierende KVM welches die Möglichkeit bietet lokale CD-ROMs und Disketten-Laufwerke oder Images als Emulation einzubinden. Das ILOM nimmt einen so fast jeden Grund sich vom Stuhl zu erheben.
Manchmal aber kann es hakelig werden. So habe ich fortwährend Probleme mit dem Firefox unter Linux. Bei KVM ist das nicht weiter schlimm, denn man braucht den Browser eigentlich nicht:
horatio: $ javaws https://ILOM-HOST/cgi-bin/jnlpgenerator-8
Letztens hatte ich folgende Meldungen:
cd-rom image redirection is not supported on this plattform oder cd-rom redirection has not been established
Diese entstehen, nicht weil das ILOM irgendein bestimmtes Betriebssystem haben will, sondern weil Komponenten auf Rechner fehlen, der das JAVA-Programm ausführt. Ein Blick in ~/ilomrc.log bringt meistens Klarheit. Bei mir sollte die Bibliothek libstdc++.so.5 fehlen, was aber nicht stimmte. Ein
LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib:$LD_LIBRARY_PATH javaws https://ILOM-HOST/cgi-bin/jnlpgenerator-8
und alles funktionierte wie es sollte. Yay!
Continue reading...11 März 2008
Das gibt ordentlich Punkte beim Schwanzlängenvergleich:
root@unknown # prtconf | grep cpu | wc -l
64
22 November 2007
Aber sowas von.
Kann ich auch nachvollziehen. Die Lieferzeiten sind lang und 6 Wochen für ein Build-to-Order System waren im letzten Jahrtausend tragbar – heute nicht mehr. Und beim BTO ist man schnell, denn die zwei bis drei Standard-Konfigurationen lassen immer zu wünschen übrig.
Continue reading...7 Juni 2007
14 Mai 2009
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